Aktuelles
Therapiebegleithundeteams zu Besuch an der Christophorus-Schule
Im Mittelpunkt des zweistündigen Angebots stand das gemeinsame Erleben mit den Hunden. An mehreren Stationen hatten die sieben Teilnehmenden die Möglichkeit, Wissenswertes über Hunde zu erfahren und gleichzeitig selbst aktiv zu werden.
Neben Informationen zu Verhalten und Bedürfnissen der Tiere konnten die Teilnehmenden die Hunde streicheln, einfache Übungen ausprobieren sowie kleine Spiele und Bewegungsangebote erleben. Ziel war es, zur aktiven Teilnahme zu motivieren und den Zugang zu den Tieren auf eine niederschwellige und positive Weise zu ermöglichen.
Geleitet wurde das Bildungsangebot von Silke Lobenhofer (Malteser Therapiebegleithundeteams Würzburg). Zur Unterstützung der Teilnehmenden waren Laura Schleising (Fachbereich Urlaub und Freizeit) und zwei ehrenamtlichen Assistentinnen der Lebenshilfe Würzburg mit vor Ort.
Das Fazit der Organisatoren fällt durchweg positiv aus: »Rund um den Hund« hat gezeigt, wie viel Freude gemeinsames Erleben mit Tieren machen kann. Eine Fortsetzung ist bereits geplant – der nächste Termin findet am 10. Oktober 2026 statt.



FINK-Netzwerktreffen: Gemeinsam für inklusive Freizeitangebote in Würzburg
Ziel von FINK ist es, Menschen mit Behinderung den Zugang zu inklusiven Freizeitangeboten zu ermöglichen. Dazu vermittelt FINK Assistent*innen, die Kinder und Jugendliche zu den Angeboten begleiten.
Das FINK Netzwerk setzt sich aus engagierten Partnern zusammen, die sich gemeinsam für Inklusion und die Teilhabe von Menschen mit Behinderung an der Würzburger Freizeitlandschaft einsetzen. Beim diesjährigen Treffen wurden Erfahrungen ausgetauscht, neue Entwicklungen diskutiert und das Netzwerk weiter ausgebaut.
Sie suchen eine Assistenz für Ihr Kind in den Ferien oder möchten sich ehrenamtlich bei FINK engagieren?
Kontaktieren Sie uns gerne unter: fink@lebenshilfe-wuerzburg.de

Bayerischer Rundfunk dreht in der Wochenend-WG
Sportassistenz als Brücke zur Teilhabe am inklusiven Vereinssport
Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung können die neu erworbenen Kenntnisse hier bei der Lebenshilfe Würzburg praktisch angewandt werden, denn viele Kund*innen mit Unterstützungsbedarf wünschen sich eine qualifizierte Sportassistenz, um selbstbestimmt sportlich aktiv sein zu können.
So läuft das Sportassistenzprogramm ab:
- Angehende Assistent*innen absolvieren eine umfassende Ausbildung: 15 Stunden selbstgesteuertes E-Learning und einen ganztägigen praktischen Workshop
- Sportler*innen mit Unterstützungsbedarf und Assistent*innen registrieren sich z.B. hier bei der Lebenshilfe Würzburg oder anderen Partnerorganisationen und werden per App gematcht
- Die Sportassistent*innen begleiten die Sportler*innen mit Unterstützungsbedarf auf der Suche nach dem richtigen Sportverein und begleiten sie beim Training. Sie sind außerdem Ansprechpartner*innen für die Sportler*innen, deren Angehörige und die Trainer*innen
Ziel von SpAss ist es, den Vereinssport auf diesem Weg inklusiver zu gestalten und die Teilnahme an Breitensportangeboten für mehr Menschen mit Unterstützungsbedarf möglich zu machen.
Vor Kurzem fand bereits die erste SpAss-Fortbildung statt, bei der das Projektteam interessierten Haupt- und Ehrenamtlichen einen umfassenden Einblick in das Sportassistenzprogramm lieferte.
Weitere Infos:

Gemeinsam tanzen, Grenzen überwinden
Neun Kinder zwischen sechs und zehn Jahren mit und ohne Unterstützungsbedarf erlebten drei Tage voller Bewegung und Kreativität. Ermöglicht wurde das Projekt erneut durch eine Förderung des Fachbereichs Inklusion der Stadt Würzburg.
Unter der Leitung der Tanzpädagogin Marisa Tappe-Löhr stand in diesem Jahr der „Karneval der Tiere“ im Mittelpunkt. Inspiriert von Camille Saint-Saëns‘ Komposition schlüpften die Tänzer*innen in die Rollen von Löwen, Schwänen und Fischen. Die Choreografien entstanden nicht nach Vorgabe, sondern wurden zu zweit, in der Gruppe und mithilfe verschiedener Improvisationsaufgaben gemeinsam entwickelt. So konnte jedes Kind seine Stärken einbringen und neue Ausdrucksformen entdecken.

Neben dem Tanzen stand auch das Basteln fantasievoller Tierkostüme auf dem Programm. So wurde der „Karneval der Tiere“ zu einem ganzheitlichen Erlebnis. Am Ende der drei Tage präsentierten die Kinder stolz ein selbst entwickeltes, 15-minütiges Tanzstück und ernteten dafür begeisterten Applaus und strahlende Gesichter von Eltern und Angehörigen bei der Abschlussaufführung.
Die vielen kleinen Begegnungen während der Tanztage zeigten, wie selbstverständlich Inklusion funktionieren kann. Im Mittelpunkt stand stets der respektvolle Umgang miteinander und die Wertschätzung jedes Kindes mit seinen individuellen Fähigkeiten. Der gemeinsame Tanz wurde so zum Ausdruck für gelebte Teilhabe.
Ein Termin für die nächste Tanzwoche steht noch nicht fest. Die Lebenshilfe Würzburg hofft jedoch, im Laufe des Jahres ein weiteres inklusives Tanzprojekt anbieten zu können. Interessierte erhalten Informationen per E-Mail an: fink@lebenshilfe-wuerzburg.de.

Spende unterstützt therapeutische Angebote der Lebenshilfe Würzburg
Herr Beck ist der Lebenshilfe Würzburg seit vielen Jahren als Brückenbauer und Wohltäter. bekannt. Die Unterstützung sozialer Projekte ist ihm eine besondere Herzensangelegenheit, insbesondere der Therapiebereich der Heilpädagogischen Tagesstätte liegt ihm sehr am Herzen. In beeindruckenden 53 Jahren hat Herr Beck bereits rund 13 Millionen Euro an Spenden für soziale Projekte gesammelt.
In der Heilpädagogischen Tagesstätte werden Kinder und Jugendliche im Alter von 3 bis 18 Jahren nach Schulschluss betreut und individuell gefördert. Viele der Kinder erhalten während dieser Zeit therapeutische Angebote, die sie in ihrer Entwicklung nachhaltig unterstützen.
Die Spende wird derzeit dringend benötigt, da zahlreiche Therapiematerialien infolge eines Wasserschadens zerstört wurden. Der Betrag wird daher gezielt für die Beschaffung neuer Therapiematerialien eingesetzt und kommt unmittelbar den Kindern und Jugendlichen zugute.
Das Therapeutenteam bedankt sich herzlich bei Herrn Beck, sowie bei der Firma Rüttger Bedachungen für die großzügige Spende und das langjährige Engagement zugunsten sozialer Projekte.

Foto v.l.: Johanna Schmidt, Yasmin Koch, Erich Beck, Pia Lutz, Annina Scharfenberg